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Samen rote Pitahaya, Drachenfrucht, Pitaya (Selenicereus costaricensis)

Artikel-Nr.: S-8047

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Anzahl mind. 20 Samen
Keimdauer ca. 7 -14 Tage bei 22  Grad, Saatgut nur andrücken

 

Samen rote Pitahaya, Drachenfrucht, Pitaya(Selenicereus costaricensis)
syn: (Hylocereus costaricensis)

 

Familie:

Cactaceae (Kakteengewächse)

Herkunft:

Tropisches Mittelamerika, insbesondere Costa Rica, Nicaragua und Honduras; heute weit verbreitet in Südostasien (Vietnam, Thailand), Israel und subtropischen Regionen weltweit.

Wuchshöhe:

Rankend oder kletternd, bis 5 m lang; benötigt Stützstrukturen.

Einjährig oder mehrjährig:

Mehrjährig

Klimazone:

USDA 10–12 (frostempfindlich)

Blütezeit:

Sommer bis Frühherbst; die großen, weißen Blüten öffnen sich nachts und duften intensiv.

Bienenfutterpflanze:

Nur bedingt – die Bestäubung übernehmen meist Nachtfalter und Fledermäuse.


Haltung und Pflege:

Die Pitahaya ist ein wärmeliebender Kletterkaktus. Sie bevorzugt vollsonnige bis halbschattige Standorte, durchlässiges Substrat und regelmäßige, aber mäßige Wassergaben. Staunässe vermeiden! Im Topf kann sie auch in Mitteleuropa kultiviert werden – im Sommer im Freien, im Winter hell und trocken bei mindestens 10 °C.
Zur Fruchtbildung werden meist zwei genetisch unterschiedliche Pflanzen (Kreuzbestäubung) empfohlen.

Vermehrung:

Durch Stecklinge oder Aussaat der Samen. Stecklinge wurzeln leicht an warmen, hellen Standorten.

Schwierigkeitsgrad:

Mittel – erfordert etwas Geduld und Wärme.

Topfkultur möglich:

Ja, sehr gut; beliebt als exotische Kübelpflanze.


Verwendete Pflanzenteile:

Die Früchte (Drachenfrüchte), gelegentlich auch die Blüten.

Inhaltsstoffe:

Betacyanine (rote Farbstoffe, antioxidativ), Vitamin C, Ballaststoffe, Eisen, Magnesium, Polysaccharide.

Wirkung und Anwendung:

Die rote Pitahaya gilt als mild tonisierend, antioxidativ und stoffwechselanregend.
Sie unterstützt die Verdauung, stärkt das Immunsystem und hilft durch ihren hohen Wasser- und Ballaststoffgehalt, den Körper sanft zu entlasten.
In der Volksheilkunde Mittelamerikas werden Frucht und Blütentee zur inneren Kühlung und Blutreinigung genutzt.


Traditionelle Anwendung:

Volksmedizin & Überlieferung:

In Mittelamerika und Mexiko wird die Drachenfrucht traditionell als Sommerfrucht zur „Abkühlung des Blutes“ gegessen. Der Saft gilt als Stärkungsmittel nach Krankheiten.

Kulturelle & spirituelle Bedeutung:

Die Blüte – nur eine Nacht geöffnet – symbolisiert Vergänglichkeit und Schönheit. In Vietnam gilt sie als Zeichen für Glück und Liebe.

Ethnobotanische Perspektive:

Als Kletterkaktus mit großen, weißen Nachtblüten steht die Pitahaya in enger Beziehung zu nachtaktiven Bestäubern – ein schönes Beispiel ökologischer Symbiose zwischen Pflanze, Tier und Mensch.


Nebenwirkungen:

Keine bekannt; übermäßiger Verzehr kann durch die Farbstoffe (Betacyanine) vorübergehend rötliche Färbung des Urins oder Stuhls verursachen.


Besonderheiten:

  • Die rote Pitahaya (Selenicereus costaricensis) unterscheidet sich von der weißen (Hylocereus undatus) durch ihr intensiv rot-violettes Fruchtfleisch.

  • Ihr Farbstoff Betacyanin wird zunehmend als natürlicher Lebensmittelfarbstoff und Antioxidans erforscht.

  • In der modernen Phytotherapie und Ernährung wird sie als „funktionelle Frucht“ geschätzt.


Hinweis:
Die Pitahaya ist zwar ein Exot, aber mit etwas Geduld auch in Kübelkultur in Mitteleuropa zu ziehen. Blüht sie einmal, ist die spektakuläre Nachtblüte ein unvergessliches Erlebnis.

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